Dienstag | 18.05.2021 | 19:00 Uhr
Dr. Daniel Deckers, FAZ/Hochschule Geisenheim

Beten und arbeiten – lassen? Zur Ökonomie des Weins in Klöstern, Kirchen und Spitälern

Wir bitten um vorherige Anmeldung.

Zusammen mit der Vereinigung für Bremische Kirchengeschichte, Unser Lieben Frauen Kirche und dem Weinkonvent

Wein war im Mittelalter in Stadt und Land ein Grundnahrungsmittel – aber nicht nur das. Zahlreiche Stifte verfügten über ansehnlichen Fernbesitz an Weinbergen, Zisterzienserabteien machten ihre Weinüberschüsse zu Geld, Spitäler finanzierten sich über die Verpachtung ihrer Rebflächen. Viele Spuren dieser mittelalterlichen Ökonomie des Weins haben sich allen Umwälzungen zum Trotz bis heute erhalten. Man muss sie nur lesen lernen.

Abbildung zeigt Daniel Deckers

Dr. theol. Daniel Deckers, Jahrgang 1960, ist als Verantwortlicher Redakteur Mitglied der Politischen Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und lehrt an der Hochschule Geisenheim (Rheingau) Geschichte des Weins und Weinhandels. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: Zur Lage des deutschen Weins, Stuttgart 2002; Im Zeichen des Traubenadlers. Eine Geschichte des deutschen Weins (2. Auflage, Frankfurt 2019); Wein – Geschichte und Genuss (München 2017)