Landesarchäologie Bremen

Landesarchäologie Bremen

Die Landesarchäologie Bremen ist eine nachgeordnete Behörde des Senators für Kultur und nimmt hoheitliche Aufgaben wahr, die durch das Bremer Denkmalschutzgesetz und die EU-Konvention von Malta zum Schutz des archäologischen Erbes vorgegeben sind.

Mit dem Begriff „Archäologie“ verbindet die Öffentlichkeit oftmals eine „Schatzsuche oder Abenteuer“ mit Schaufel, Spaten und Pinsel. Dieses Bild ist falsch. Die Landesarchäologie Bremen ist eine nachgeordnete Behörde des Senators für Kultur und nimmt hoheitliche Aufgaben wahr, die durch das Bremer Denkmalschutzgesetz und die EU-Konvention von Malta zum Schutz des archäologischen Erbes vorgegeben sind.
Diese wissenschaftliche Forschung deckt viele Bereiche des menschlichen Alltags, des Lebens aber auch des Todes auf. Immer geht es um weite zeitliche Bereiche, beginnend mit den Steinzeit, deren älteste Funde mehrere 10 tausend Jahre alt sind bis in die Gegenwart für die die jüngsten Funde aus freigelegten durch bombenzerstörten Kellern des Zweiten Weltkriegs auf. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Landesarchäologie vermitteln durch Ausgrabungen interessante Einblicke in die Vergangenheit, die oftmals unter meterdicken Erdschichten verborgen liegt. In den schriftlosen Zeiträumen vor dem Mittelalter ist die Archäologie die einzige Möglichkeit uns einen Einblick in das Leben und Wirken der Menschen vor uns zu geben. Für das Mittelalter und die Neuzeit ergänzen ihre Erkenntnisse das durch schriftliche Urkunden gewonnene Bild. Mit den von ihr entwickelten Methoden rekonstruiert sie, anhand der Hinterlassenschaften im Boden die Entwicklung der Zivilisation. Über Zustandsbilder hinaus, die das Wirtschaften, das Siedlungswesen, den Totenbrauch, aber auch das soziale Leben umfassen, erforscht sie deren Veränderungen in Zeit und Raum.

Leiterin
Prof. Dr. Uta Halle
Landesarchäologie Bremen
An der Weide 50c
28195 Bremen
www.landesarchaeologie.bremen.de