Focke-Museum Bremen

Focke-Museum Bremen

Das Focke-Museum bietet als Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte einen umfangreichen Einblick in die Geschichte Bremens. Inmitten eines großzügigen Parks liegen die sechs Gebäude des Museums, das moderne Haupthaus, das Schaumagazin sowie die vier historischen Häuser.

Die Themen der Dauerausstellungen reichen von der Stadtgeschichte über Schifffahrt und Handel, Industrie und Arbeit, bäuerliches Leben und bürgerliche Wohnkultur, angewandte und bildende Kunst, Bremer Silber und europäisches Glas bis zur Archäologie. Originale Objekte aus der Steinzeit bis ins 21. Jahrhundert erzählen von Bremens Vergangenheit und Kulturgeschichte. Im Schaumagazin werden über 8.000 Exponate in dichter Fülle ausgestellt. Ebenfalls zum Focke-Museum gehört die Mühle in Oberneuland.

Ab Mitte Oktober beleuchtet das Focke-Museum in einer breit angelegten Epochenausstellung die Zeit zwischen der Novemberrevolution von 1918 und dem Ende der Weimarer Republik. Bremen ist in jenen Jahren Schauplatz umstürzender Ereignisse: Die Stadt ist ein Zentrum der revolutionären Erhebung, in deren Folge ähnlich wie in München eine sozialistische
Räterepublik entsteht. Neben solchen politischen Umbrüchen zeigt die Ausstellung auch die kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen im Bremen der 1920er- und 30er-Jahre und entfaltet so ein facettenreiches kulturhistorisches Panorama. Der Fokus liegt dabei auf den gesellschaftlichen Transformationsprozessen in der alten Bürgerstadt und dem Wandel der urbanen Alltagskultur. Spektakuläre Originalobjekte und eindrucksvolle Rauminszenierungen lassen eine ebenso spannungsgeladene wie bewegte Epoche wiedererstehen.

Leiterin Dr. Frauke von der Haar
Sekretariat Dita Haddinga
Schwachhauser Heerstraße 240
28213 Bremen
T (04 21) 69 96 00-0
F (04 21) 69 96 00-66
post@focke-museum.de
www.focke-museum.de
Di. 10 bis 21 Uhr, Mi. bis So. 10 bis 17 Uhr
Anmeldungen von Führungen
(montags, dienstags, donnerstags, freitags 9 bis 12 Uhr, mittwochs 14 bis 16 Uhr)
T (04 21) 69 96 00-61

 

Fotografie und Sprichwörter stehen im Mittelpunkt zweier neuer Sonderausstellungen im Focke-Museum. Ab Anfang September zeigt das Landesmuseum Fotografien von Hans Saebens. Saebens war in den 1930er- bis 60er-Jahren einer der bedeutendsten Fotografen Bremens. Im Auftrag des Stadtmarketings, des Handels und der Gastronomie porträtierte er seine Geburtsstadt. Das Focke-Museum hat aus seinem umfangreichen Nachlass eine Ausstellung konzipiert, die neben bekannten Motiven auch unveröffentlichte Stadt- und Hafenbilder zeigt.

Ab November zeigt das Focke-Museum parallel dazu eine Ausstellung über Sprichwörter. In wunderbarer Jahrmarktsatmosphäre erfahren die Besucherinnen und Besucher dabei sprichwörtlich, was es etwa bedeutet, unten durch zu sein, ein X für ein U vorzumachen oder mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Sie lösen ein Rätsel mit internationalen Redewendungen, bedienen den Sprichwort-Generator, besuchen eine kleine SprichwortPeep-Show und verewigen sich an der Selfie-Pranger-Station.

Im Herbst und Winter setzt sich eine Vortragsreihe mit Fragen zur Identität und Erinnerungskultur auseinander.

 

Ausstellungen

Sa, 7. Sept. 2019 bis So, 9. Febr. 2020
„Hans Saebens. Bilder für Bremen (1930 bis 1969)“

So, 10. Nov. 2019 bis So, 5. Juli 2020
„Mein Name ist Hase. Redewendungen auf der Spur“

 

Führung im Dialog

Di, 15. Okt. 2019, 19 Uhr
Focke-Museum, Sonderausstellung
Hans Saebens. Bilder für Bremen (1930 -1969)
Führung durch die Ausstellung mit Prof. Dr. Fritz Haase und Dr. Karin Walter
Thema: Fotografien für das Stadtmarketing

Vortragsreihe „Geteilte Erinnerungskulturen“

Di, 26. Nov. 2019, 19 Uhr
Focke-Museum, Vortragssaal
Prof. Dr. Dr. h. c. Aleida Assmann, Kulturwissenschaftlerin und Anglistin

 

Weitere Vorträge der Reihe unter www.focke-museum.de

 

 

Fest

So. 1. Sept. 2019, 14 Uhr
Fockes Fest | Stadtteilfest Schwachhausen
Ende 18 Uhr

 

Führungen und weitere Veranstaltungen siehe Homepage des Focke-Museums: www.focke-museum.de