Dienstag | 28.09.2021 | 19:00 Uhr
Prof. Dr. Franklin Kopitzsch, Hamburg

Judentum und Hansestädte in der Frühen Neuzeit

Der Vortrag fällt krankheitsbedingt aus.

HdW, Olbers-Saal
Wittheitsvortrag zusammen mit Vereinigung für Bremische Kirchengeschichte, Goethe-Gesellschaft, Historische Gesellschaft

Der Status der Juden hat sich in den europäischen Ländern seit dem Mittelalter sehr unterschiedlich entwickelt. Ein religiös fundierter Antijudaismus konnte sich mit regionalen Verschärfungen wie mit Duldung und Förderung verbinden. Die norddeutschen Hanse- und Reichsstädte bilden ein gutes Anschauungsobjekt, wie die jeweilige städtische Obrigkeit die »Judenfrage« regelte. Franklin Kopitzsch, ehemals Professor in Bremen und Hamburg ist mit der vergleichenden Stadtgeschichte bestens vertraut. Wir dürfen einen spannenden Vortrag zum Gedenkjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« erwarten.

Die Abbildung zeigt Prof. Dr. Franklin Kopitzsch

Prof. Dr. Franklin Kopitzsch wurde 1947 in Neustadt/Orla geboren, machte 1967 in Hamburg Abitur, studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Politische Wissenschaften und Literaturwissenschaften in Hamburg, wurde 1978 promoviert, 1978 − 1981 Wiss. Angestellter am Historischen Seminar der Universität Hamburg, 1981 − 1983 Stipendium der DFG, 1983 − 1992 Angestellter im Verlag Hoffmann & Campe für die MERIAN-Dokumentation, zuletzt als Leiter, seit 1992 Wiss. Mitarbeiter der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte im Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Hamburg, habilitierte sich 1993, seit Juli 1998 Honorar-Professor in Hamburg. 1998 bis 2003 Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Bremen. Seit Sommersemester 2003 Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der norddeutschen Regionalgeschichte an der Universität Hamburg.